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Австрия. Албанские банды запугивают работников мэрии

После закрытия игрального зала в районе Вёклабрюка албанская группа оказывает огромное давление на власти. Группа проводит незаконные демонстрации перед домами работников мэрии и пытается запугать их семьи.

Demos und Bedrohungen vor Wohnhäusern


Nach der behördlichen Schließung eines
Wettlokales im Bezirk Vöcklabruck setzt eine albanische Gruppierung die
Behördenmitarbeiter massiv unter Druck. Die Gruppe hält vor den
Wohnhäusern der Mitarbeiter illegale Demonstrationen ab und versucht,
die Betroffenen einzuschüchtern.


Seit Tagen kommt es immer wieder zu lautstarken Kundgebungen
unmittelbar vor den Häusern der Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft.
Mit Megafon und auf Transparenten werfen die vermummten Demonstranten
den Behördenmitarbeitern Korruption und Rechtsbruch vor.

„Die Familien haben Angst“

Ihnen
selbst dürfte die Einhaltung der Rechtsordnung allerdings kein großes
Anliegen sein: „Alle diese Demonstrationen sind von der Behörde
untersagt worden. Die Anmelder halten sich nicht daran“, sagt der
Vöcklabrucker Bezirkshauptmann Martin Gschwandtner.

Demo Vöcklabruck

Screenshot YouTube

Die Demonstration wurde gefilmt auf YouTube hochgeladen

Die
Demonstrationen würden dann jeweils von der Polizei aufgelöst. Den
betroffenen Mitarbeitern gehe es nicht gut, so der Bezirkshauptmann. Vor
allem die Familien mit kleinen Kindern hätten Angst. Gschwandtner will
aber nicht klein beigeben: „ Es geht um ein Lokal des illegalen
Glücksspiels in Schwanenstadt, in dem immer wieder versucht wird, trotz
Verschließung hineinzukommen. Wir haben die Behörde aufgerufen, dagegen
konsequent vorzugehen.“

Nächste strafrechtliche Schritte

Das
Lokal war von der Bezirkshauptmannschaft gesperrt worden. Die Betreiber
zogen gegen diese Entscheidung vor das Landesverwaltungsgericht und
scheiterten auch dort. Jetzt versuchen sie offenbar, persönlichen Druck
auf die Behördenmitarbeiter auszuüben. Gschwandtner sichert seinen
Untergebenen aber jede Unterstützung zu. Man will nun auch
strafrechtlich gegen die Demonstranten vorgehen. Anzeigen wegen Nötigung
und übler Nachrede seien in Arbeit.

16.03.2018

http://ooe.orf.at/news/stories/2901525/
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